Releases:



Tracklist:
1. Thrown Away
2. All I Want For Christmas Is A Bag Of Weed
3. As The World Turns
4. Dead Kegs
5. Where's It At?
6. Cheat, Lie, And Steal
7. Mind Games
8. March Them Off To War (This Is Business)
9. Facts
10. Look At Yourself
11. Starved And Subdued
12. Bad Weather
13. Bottle And A Cross
14. X The Ballad Of Brucex
15. Shark Attack
16. One Up

Common Enemy - As The World Burns CD
HBR 077

Dousing everything with gasoline and setting the world ablaze, Common Enemy has unleashed their 5th and most aggressive studio album yet. As the World Burns sparks 16 tracks of pure post apocalyptic chaos, and good times to be had with friends while sitting back and watching it all burn. With influences ranging from hardcore punk to thrash metal, these songs ignite a spastic yet tight, as well as a somewhat, umm. matured. new and exciting sound that is experimental yet familiar, screaming out the pure passion and rage that each member personally feels about the situations that we're all faced with. This is definitely the soundtrack of mass destruction, so bring your board, your bong, your best buds (both kinds), spark it up, and thrash out with Common Enemy as the world burns! And oh yea, don't forget your skewers and marshmallows for when you have the munchies.



Reviews:

bierschinken.net

Gib ihm! Common Enemy schmeißen eine neue Scheibe in den Pit. Schönes Gebolze im Mantel des derzeit groß gehypten 80er HardcorePunk. Allerdings löffel ich die hier servierte Suppe lieber aus als die der 08/15 Kopien aus Doofland zumal die Truppe merklich nicht erst seit gestern zu Werke geht. Hier rumpelt es und ist wem-auch-immer-sei-Dank- nicht bis zur Unerträglichkeit glatt geschliffen. Auf der World burns gibt es genug Ecken und Kanten an denen ich mich stoßen kann. Trotzdem fett produziert. Der zweite Song ist direkt mal der Ohrwurm für den diesjährigen Sommer. "All i want for Christmas is a bag of weed" - motherfuckin YEAH! Die humoristische Keule schwingt mit und so poltert das Album der Eastcoast-Punker weiter. Die Songs, welche sich alle zwischen 60 und 90 Sekunden abspielen, werden dann auch mal unterbrochen von fast epischen Werken wie "Cheat, Lie and Steal" das die 2 Minuten Marke knackt. Den imaginären CirclePit vor'm Auge erklingt dann nicht unerwartet aber doch gefühlt zu früh der letzte Song; "The ballad of Bruce", die Ballade die nach 10 Sekunden auch schon wieder vorbei ist. Zwei Bonus-Songs später ist dann Schluss und ich lass das Ding direkt noch mal durchlaufen. Das perfekte Album um das verstaubte Skateboard noch mal aus dem Keller zu holen und die Anarchie vom Sofa zurück auf die Straße zu bringen! Würde auch sicher super als Soundtrack für den "This ain't California" herhalten, der seit heute in den Kinos läuft. Skate or die! Eine gewisse Monotonie was die Arrangements der Songs angeht können die Jungs sicher nicht abstreiten, trotzdem eine feine Schlachtplatte für heiße Sommertage. Anspieltipps; All i want for Christmas is a bag of weed, Dead Kegs, Facts


Burnyourears.de

Die Amis von COMMON ENEMY machen das, was sie immer machen: 80iger Jahre Hardcore/Punk, zu dem man Skaten, Saufen und Kiffen kann. Entschuldigung: muss! Auch auf dem fünften Longplayer der Amis gibt es, was man erwartet hat: 16 Stücke in knapp 25 Minuten – muss ich noch viel mehr sagen? Die Songs heißen "All I want for Christmas is a bag of weed" und "Shark Attack", selbst das Midtempo ist hier schnell, der Gesang ist hohes, heiseres Gekeife und die Band spielt extrem t(h)rashig und ist musikalisch oftmals wesentlich besser als man auf den ersten Blick meinen würde. Und trotz des ganzen Gebolzes sind sie eigentlich sehr melodisch – wenn man den extrem eintönigen Gesang mal außen vorlässt. Wer auf kurze, hingerotze Punk/Hardcore/T(h)rash-Stücke steht, die wunderbar zum Pogen einladen, aber nicht sonderlich abwechslungsreich sind, und wer dabei auch noch gerne Bandanas um den Kopf gebunden hat, wird hier wohl direkt eine Dose aufmachen und den Zimmerpogo tanzen. Mir ist der Gesang immer noch zu hoch und heiser und die Songstrukturen zu wenig zwingend – auch wenn zwischendurch sogar schon metallisch anmutende Momente zu finden sind... "As The World Burns" ist irgendwo zwischen lustig, angepisst und Party. Vor allem für Genrefans geeignet.


Crazyunited.de

Einmal Vollgas, bitte! Common Enemy melden sich mit ihrem fünften Longplayer "As the World Burns" zurück. Die fünf aus Pennsylvania machen von Anfang an keine Gefangenen. "Thrown Away" bestätigt den Style mit dem sich die Band versteht, Trashcorepunk.Geschriene Vocals und schnelle Gitarren-Riffs die keine Zeit für eine Pause zulassen.14 Songs + 2 Bonustracks, die insgesamt gerade mal 25 Minuten dauern. Die Songs vermitteln Chaos, Party und Skateboarding. Die Hörer, die sich ein bisschen Melodie erhoffen, warten vergebenes. So was gibt es hier nicht. Die Lieder werden gnadenlos gerotzt. Die Band zeigt Sarkasmus mit dem Song "March them off to War (This is Buisness)" und äußern ihre Wünsche mit " All I want for Chrsistmas is a Bag of Weed". Man sollte beim hören nicht den Raum verlassen, beim zurück kommen hat man 5 Lieder verpasst. Und man war nur 3 Minuten weg. Lach. Das Album ist der Soundtrack der Massenvernichtung. Eigentlich müsste eine Warnung auf der CD stehen: Häufiges abspielen führt zu ungeahnten Aggressionen, Mosh-Pit im Wohnzimmer und Abschlachten der Nachbarn. Common Enemy erinnern ganz stark an die früheren D.R.I., die genauso kompromisslose Musik aus dem Hut gezaubert haben .Ich finde eine sehr gelungene Scheibe für Leute die Krach, Chaos und Songs haben wollen die nicht länger als 2 Minuten Laufzeit haben. Ich gebe eine fette 2. Gawo.


FUZE Mag, Ausgabe 36

COMMON ENEMY As The World Burns Kurzes Kopfrechnen widerlegt den Eindruck, dass COMMON ENEMY ihre Songs unmerklich länger werden lassen. Keine 25 Minuten, 16 Tracks. Dass es auch den obligatorischen Song deutlich unter zehn Sekunden gibt ("XThe ballad of BruceX"), verkompliziert die Rechnung nur unnötig, jedenfalls ist hier alles kurz, schnell und wütend. Nur noch eingängiger als bisher, allein durch die verbesserten itarrenharmonien. "Vergesst die Gimmicks" – COMMON ENEMY merken es im Opener "Thrown away" selbst, Skateboard-Thrashcore (siehe D.R.I., GANG GREEN, WHAT HAPPENS NEXT?) wird durch Veränderungen nur ruiniert. Die Melodien auf "As The World Burns" sind wie gewohnt simpel, entweder fliegen sie direkt vorbei oder man wird sie gar nicht mehr los, wie den Refrain von "All I want for christmas is a bag of weed". Der ist nicht weniger penetrant als "Everything is better with a bag of weed" von Brian und Stewie Griffin ("Family Guy", Staffel 7, Episode 12). Partysongs unter Einfluss von Substanzen gibt es nach wie vor, während die Welt brennt, werden aber auch COMMON ENEMY immer politischer. Texte wie den von "March them off to war (This is business)" würde man auch im Occupy-Lager freudig auf Flyer kopieren. Das perfekte fünfte Album. (Horror Business/New Music)
Ingo Rieser


Handlemedown.de

Der Hardcore-Punk der 80-er ist auch heute noch präsent. Zum einen, weil manche alten Helden sich immer noch auf den weltweiten Bühnen tummeln, auf der anderen Seite aber auch wegen Bands wie COMMON ENEMY. Ende der 90er gegründet, steht die Band aus Pennsylvania für genau jenen pissigen, aggressiven und schnell runter gespielten Sound. Im Schnitt brauchen COMMON ENEMY etwa anderthalb Minuten um das Feld gerodet zu hinterlassen. Und um mehr geht es auch fast nicht. Das Tempo ist ordentlich, der Gesang klar und krächzend, hinzu gesellen sich mitunter ein paar melodische Chöre. Große Unterschiede gibt es nicht zwischen den Songs. Dafür dauern diese zu kurz und die Spielwiese von COMMON ENEMY ist nun mal der Hardcore-Punk alter Schule. Wer Spielereien braucht ist hier einfach fehlt am Platze. Ein straightes, schnelles und auch kurzes Vergnügen.


In-your-face.de

Skateboarding, laute Hardcore-Musik und eine Menge Chaos und bewahren so ein kleines bisschen den Geist der Achtziger als Skatboarden noch ein Verbrechen und Punkmusik zu spielen gefährlich war. Diese authentische Nische verteidigen die fünf Chaoten aus Pennsylvania zusammen mit Bands wie DS-13, REAGAN SS, HOLLIER THAN THOU oder WHAT HAPPENS NEXT? auf das Schärfste. Ihr vierter Longplayer ist dann auch eher keine Innovation, sondern der logische Anschluss an die "Living the Dream?"-Scheibe mit ganz kleinen Weiterentwicklungen. Am Sound haben COMMON ENEMY nicht gearbeitet, dieser fällt wieder sehr bodenständig und direkt aus, aber nicht mehr ganz so holprig wie in früheren Tagen. Sofort fallen aber die schnellen Gitarrenharmonien beim Opener "Thrown Away" auf. Eine der klitzekleinen Neuerungen, die man als gelungene Idee verkaufen kann. Solange die mehrstimmig gebrüllten Chöre und das Gekeife von Gary ihr Markenzeichen bleiben, sind solche Neuerungen okay. Insgesamt ist anzumerken, dass die 16 Songs nicht mehr ganz so chaotisch sind, sondern schon mal an die Zwei-Minuten-Grenze klopfen, also mehr Abwechslung bieten ohne der Adrenalinzufuhr den Hals ab zu drehen. Die Übergänge zwischen Highspeed und Moshparts fallen inzwischen gekonnter aus. Trotzdem bleiben COMMON ENEMY ihrem Stil treu und der schließt irgendwo bei frühen D.R.I. und SUICIDAL TENDENCIES an. Mit bitterbösem Humor wie in "March Them Off To War (This Is Business)" und viel Sarkasmus begegnen sie der Welt da draußen, von der sie auf keinem Fall ein Teil werden wollen. Knapp 25 Minuten reine, ungefilterte Hardcore-Power bieten COMMON ENEMY mal wieder. Und Hardcore verstehen die Jungs nicht als ein Musikstil auf Empty-V, sondern als Lebenseinstellung, die aus Party, Chaos, Skateboarding und "echtem" Hardcore der Alten Schule gespeist wird. Genau das macht den Spaß an COMMON ENEMY aus.


Legacy, Ausgabe 80

Wer hätte das gedacht? Das Chaos von COMMON ENEMY hat tatsächlich etwas (!) mehr Struktur erhalten. Die verrückten Amis präsentieren sich auf ihrem neuesten Longplayer so Tempovernarrt und rüpelhaft, wie man es von ihnen kennt und erwarten darf. Doch die 14 Tracks von "As The World Burns" (zuzüglich zwei weiteren als Bonus) entwickeln sich jeweils songdienlicher und von ihrer reinen Spielzeit her länger. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Knüppel im Sack bliebe oder die Gesamtanmutung zahmer wäre. Still stehen können die Musiker aus Reading, Pennsylvania, keine zwei Sekunden. Direkt und kompromisslos suchen sich COMMON ENEMY ein ums andere Mal den Frontalangriff, den sie mit ruppiger Old School-Attitüde zwischen Punk, Hardcore und ThrashCore entfachen. "As The World Burns" kanalisiert die angestaute Wut und den unbändigen Tatendrang der Amerikaner, die sich im Stile von D.R.I. und den Suicidal Tendencies auskotzen bzw. ihren Soundtrack zur Skate-Party vom Zaun brechen. Was die Musiker wollen und was sie antreibt, ist überdeutlich, und das Quintett setzt seine Absichten konsequent um. Wichtig dabei ist es, dass COMMON ENEMY durchweg authentisch in Erscheinung treten und sie bis zum Ende nicht nachlassen. Die kratzig-spritzigen Songs reißen ihre Hörer vom Start weg mit und entlassen sie erst wieder, wenn der letzte von ihnen verklungen ist. Das passt schon. (AK)
10 Punkte


Outspoken.de

Skateboards, kaputte Knie, im Dreck landen und aufstehen, saufen, kiffen, wichsen, live fast - die young, pogen, grottig-geiler Tape-Sound, Scheiß auf alles!, Mittelfinger hoch!, Party hard, Respektlosigkeit, Rebellion, Outbreak. Jeder, den 3 oder mehr genannte Elemente grinsend an eine verschwendete und geniale Jugend erinnern, sollte die Jungs aus Übersee mal antesten. Außerdem jeder, der Outbreak mag. Ich erspar euch das gelese, hört einfach rein. Nach 10 Sekunden werdet ihr es lieben oder hassen. Dazwischen gibt's nix.


Partyausfall.de

Common Enemy haben es mal wieder getan und bringen mit "As The World Burns" ihren bereits fünften Longplayer heraus. Die Band, die seit ca. 14 Jahren existiert, bietet mal wieder arschtretenden Thrash Core Skate Punk mit viel Fickfinger und nem dicken Beutel Gras im Gepäck. Das Cover unterstreicht die Attitüde der Band und zeigt, dass die fünf Jungs aus den USA nicht nur von alles und jedem angekotzt sind, sondern auch zurückkotzen. Nach dem sehr schwachen letzten Release "Living The Dream?" stellt sich jedoch die Frage, ob Common Enemy überhaupt noch etwas zu melden haben. Die Platte startet mit dem Track "Thrown Away", welcher schnell offenbart, dass sich die Band aus Reading, PA ein ordentliches Stück weiter entwickelt hat. Ihr an sich sehr beschränkter Sound, bestehend aus wunderbar rotzigen Vocals, sauschnellem Schlagzeugspiel und billigen Riffs wurde nämlich erweitert um melodische Gitarren und sogar Soli, die sich zeigen lassen können. Der Opener wandelt sich so schnell zum Ohrwurm, da der Thrash Punk mit seinem High Speed und den sägenden Riffs einfach sofort in die Schnauze boxt. Ähnlich geht es auch weiter, und viele Songs gehen gut in´s Ohr und haben bei Weitem mehr zu bieten als der Vorgänger. Die Band scheint nun etwas mehr Wert auf einen gewissen musikalischen Anspruch zu legen und bietet mehr Abwechslung im Songwriting und hin und wieder auch melodische sowie ansprechende Riffs. Hits wie "Mind Games" oder "Bad Weather" sind dafür gute Beispiele und zeigen, dass sich auch hängen gebliebene Dudes wie jene von Common Enemy aus ihrem Sud erheben und an ihrem Sound feilen können. Die knapp 25 Minuten gehen recht kurzweilig vorbei und sind lyrisch gefüllt mit viel Unverständnis gegenüber den Medien, all den menschlichen und sich selbst belügenden Arbeitsrobotern sowie dem ganzen verschissenen Rest. Common Enemy haben auf dem neuen Album definitiv ihrem sozio-politischen Anliegen mehr Platz gegeben als den bekannten Fun-, Horror- und Skatestories, wobei der obligatorische Weed-Track natürlich nicht fehlen darf. Common Enemy ist dabei sicherlich nicht der ganz große Thrash Core-Wurf gelungen, aber die Band hat sich in die richtige Richtung bewegt und macht jetzt eindeutig wieder mehr Spaß zu hören. Die 16 rotzigen Kotzbrocken wissen immens zu gefallen und vermitteln ein authentisches Fuck You. Puke Back!


Ramtatta.de

Nach dem ich das letzte COMMON ENEMY Album "Living the Dream?" in der letzten Verbotene Früchte Ausgabe (Nr.19) ziemlich verrissen habe, bin ich nun überrascht welche positive Veränderung die Hardcore Band aus Pennsylvania in den letzten 2 Jahren erreicht hat. Die 16 Songs vom neuen Album "As the world burns" wirken einfach lebhafter und strukturierter, nicht einfach nur laut und einfallslos nach vorne gespielt, wie das 2010 Album "Living the dream?". Musikalisch haben COMMON ENEMY auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorne gemacht. Auch der 24 minütige Hardcore Shouting-Gesang von Gary Critical, die durchschnittliche Songlänge ist somit also 1½ Minuten, ist inzwischen ganz gut geworden. Gary muss daran gearbeitet haben und es hat sich gelohnt! Leider fällt das Booklet recht schwach aus. Gab es vor 2 Jahren noch einen Bonuspunkt dafür, muss ich dieses mal einen für´s Booklet abziehen. Das ist wirklich zu banal.


The-pit.de

Die Hardcore-Punk-Thrasher Common Enemy mag es zwar erst seit 1998 als Band geben, die Truppe aus Pennsylvania klingt aber, als wäre sie schon mindestens zehn Jahre älter. Rotzig, dreckig, wild, das sind die Attribute, die die neue und mittlerweile bereits fünfte Full-Length-Scheibe "As The World Burns" ganz gut beschreiben. Irgendwo zwischen Hinterhof-Romantik, Skateparks und verranzten Clubs mit verschwitztem und blutendem Publikum suchen sich die Amis ihre ganze eigene Nische, die zwar ordentlich auf den Gehörnerv drücken kann, wenn man die Platte mal ein paar Stunden auf Dauerrotation laufen gelassen hat, aber trotzdem irgendwie ein Grinsen ins schmutzverklebte Gesichtchen zaubert. Mit 14 Songs plus zwei Bonustracks auf nicht einmal 25 Minuten Spielzeit spielen die Jungs um Sänger Gary natürlich nicht lange um den heißen Brei herum und auch Verschnaufpausen kann man mit der Lupe suchen. Pädagogisch wertvolle Songs wie das rasend schnelle "All I Want For Christmas Is A Bag Of Weed" setzen dem Ganzen die Krone auf. Nach den Alben "Outsiders", "Late Night Skate", "T.U.I. (Thrashing Under The Influence)" und "Living The Dream?" haben sich die Amerikaner jetzt, wie es scheint, endgültig auf Horror Business Records respektive Overdose On Records eingeschossen, erschien doch nur das Debüt auf einem anderen Plattenlabel. Das ist eigentlich auch ganz schön, wenn sich eine Band und eine Plattenfirma mal eine längere Zusammenarbeit gönnen, als dass jedes Album wieder woanders veröffentlicht wird. An und für sich kann man sich auf "As The World Burns" relativ wenige Anspieltipps rauspicken, was daran liegt, dass a) die Lieder alle recht kurz sind und nahtlos ineinander übergehen und b) alles in so ziemlich demselben rotzigen Timbre daherkommt. Der Opener "Thrown Away" legt die Latte für rasante Punkriffs und speichelproduzierenden Gesang da schon recht hoch, interessant sind hier auch die eingeflochtenen kurzen Metalriffs. Mit dem Einstieg stehen die Jungs schon eher auf der Habenseite. Da ist man mal einen kurzen Moment abgelenkt und schon sind fünf Songs übersprungen - diese kurzen Liedchen sind aber auch flink. Also wird wieder zurückgeskippt und sich beim knapp einminütigen "Where's It At?" eingependelt, bei dem Gary nicht nur wahnsinnig schnell singt, sondern auch noch richtig schön hysterisch ins Mikro kreischt. "March Them Off To War (This Is Business)" stellt mit zwei Minuten und 37 Sekunden Laufzeit tatsächlich den längsten TItel der ganzen Platte dar, kommt mit kriegerisch anmutenden Riffs daher und mündet dann in ebenso aufgebrachtem Geschrei des Fronters.
Gegen Ende wird man des Schreiens etwas müde. Da bietet das zehnsekündige "xThe Ballad Of Brucex" nicht einmal eine kurze Abwechslung, denn auch hier bekommt man die hektischen Vocals, wenn auch in gestutzter Form, um die Ohren gehauen. Kopfschmerzen sind bei "As The World Burns" also inklusive, dennoch beeindruckt einen die Scheibe schon allein durch das konstant aufrecht gehaltene Level an Angepisstheit. Für Fans von Hardcore Punk der früheren Stunde sind Common Enemy sicherlich ein gutes Aggressionsventil; Menschen, die sich ein wenig Melodie erhoffen, dürften hier weinend zusammenbrechen.


Underdog Fanzine

Ein Skateboard, eine Büchse Bier, ein Tüte Gras, ein Horrorfilm und jede Menge Sinn für Unsinn sind im Wesentlichen die wichtigsten Merkmale und Aspekte der COMMON ENEMY-Agenda. A bottle and a cross! Das Leben kann doch so einfach sein. Auf dem nunmehr 5. Output jedoch haben COMMON ENEMY tollwutartige Ausbrüche und giften, spotten über alles und jeden, als wäre Punk eine Drohung, eine Ausflugsfahrt in die moralische Instanz gegen den Elternabend in der Schule, den Kassenwart, der für den Schrebergartenverein gesucht wird und die ganze dümmliche Fast Food-TV-Nation. "As the world burns" kokettiert mit (selbst)ironischen Attacken, Sänger Gary legt Köder aus, die mundgerecht serviert werden und kaum Zeit zum Schlucken lässt. Die rasanten Rhythmen donnern über den Skatepark und sorgen für erhebliche Lärmbelästigung. COMMON ENEMY bewegen sich auf sehr sicherem Terrain und konstruieren zahlreiche Tricks und Techniken, die keine schwierigen Kombinationen benötigt, um Hindernisse zu überwinden. "Try your hardest, stay ahead!" COMMON ENEMY fahren volle Fahrt geradeaus, ohne Rücksicht auf Verluste, Blessuren und Trends, die die Unabhängigkeit gefährden könnte.