Releases:



Tracklist:
1. No More Last Goodbyes
2. A Good Fight Is Never Clean
3. Against The Collar
4. Dead Men Can't Dance
5. The Best Is Yet To Come
6. The Road To Hell Is Paved With Good Intentions

Bonus material:
Official music video for
"No More Last Goodbyes"
Distance In Embrace - The Best Is Yet To Come CD
HBR 079

DISTANCE IN EMBRACE might be called some kind of "dinosaur" within the Hardcore scene. Their debut album "The Consequence Of Illusions" was released in 2005 by Horror Business Records. Since then seven long years have passed, in which the scene transformed faster and more manifold than Optimus Prime in all three Transformers movies. The band was founded in times when Hardcore did not have much to do with gaudy headbands, tiger-patterned leggings and questionable lyrics about boobs and vaginas. The kids went to Hardcore shows because of the music, and not in order to show off their tattooed chest or their ridiculous "Tough-Guy"-attitude.

Nowadays, DISTANCE IN EMBRACE's musical role models aren't even well-known anyways: Back in 2004 REFUSED "was" fucking dead, THRICE was not a crappy Indie band, DAYS IN GRIEF was still on the road and who the fuck is RAISED FIST?

Wait a second… doesn't this sound exactly like the same old story of "everything-used-to-be-better- in-the-good-old-days"? Don't you worry! If you think that DISTANCE IN EMBRACE should be thrown on the scrap heap, you're definitely on the wrong track. With "The Best Is Yet To Come" the four musicians from Minden (Germany) are upping the ante again: They deliver a true piece of modern Hardcore, which indeed does not deny its punk rock roots, but is clearly a contemporary work between ferocity and blandness, without overshooting the mark. Having said this: The best is yet to come!



Reviews:

Uglypunk.de

Ein gutes Cover für den ersten Eindruck ist immer die halbe Miete. Selbst wenn die Scheibe scheiße sein sollte, so mein erster Gedanke, die beiden Tänzer mit den Gasmasken im feinen Ambiente machen mächtig Eindruck und wenn hier irgendwann mal das Cover des Jahres gewählt werden sollte, ist das ein guter Anwärter auf den Titel. Wenn der Stoff auf dem kleinen Silberling dem in nichts nachsteht, dann könnte das ne´ Runde Sache werden. Die Kapelle hat seit 2005 in regelmäßigen Abständen von 2-3 Jahren Scheiben veröffentlicht und "The Best Is Yet To Come" ist das mittlerweile vierte Machwerk. Früh übt sich scheinbar und der Screamo Metalcore geht der Band aus Minden auch spielend leicht von der Hand. Das wirkt routiniert und in Verbindung mit der megafetten Produktion höchst professionell. Geschrei und melodischer Gesang greifen perfekt ineinander, auch wenn die Übergänge wie Sprünge in zwei verschiedene Welten sind, die immer wieder aufeinander knallen und dabei regelmäßig explodieren. Bei 6 Songs muss man zwar die Bezeichnung Mini-CD verwenden, aber dafür gibt's noch ein Bonus Video zum Opener "No More Last Goodbyes" obendrauf. Der Graben zwischen Härte und Gefühl ist ein großer, doch die Brücke, die auf "The Best Is Yet To Come" gebaut wurde, verbindet beide Seiten, so dass beliebig hin und her gewechselt werden kann. Ich dachte bisher immer, diese Klasse wäre nur den Amis vorbehalten, aber so kann man sich täuschen, denn DISTANCE IN EMBRACE könnten durchaus die Zwillingsbrüder von UNDEROATH sein.
Steff


Allschools.de

Dieses Jahr sind im Bereich des modernen Metals/Hardcores/Metalcores/Schlagmichtods einige Kracher veröffentlicht worden. So haben beispielsweise THE GHOST INSIDE oder STICK TO YOUR GUNS CD-Tipps in einigen Magazinen abräumen können. Wer jedoch noch auf der Suche nach DEM Überfliegeralbum 2012 ist, sollte sich von DISTANCE IN EMBRACE und ihrer neuen EP "the best is yet to come" verwöhnen lassen. Zunächst sticht der enorm druckvolle Sound ins Ohr, für dessen Gelingen das "Think Audio Recording"-Studio im Saarland verantwortlich war. Neu war diesmal, dass die Band die Tracks vorproduziert hat und sich somit im Studio auf das Wesentliche konzentrieren konnte. Und diese Ausgewogenheit und Raffinesse in Bezug auf das Songwriting kann von der ersten Sekunde an gespürt werden. Dennoch behält es sich das Quartett aus Minden trotz aller Abgebrühtheit vor, immer wieder Farbtupferl in Form von hakenschlagenden Rhythmen oder andersartigen Klangexperimenten einzubringen. Irgendwie neu, in der Intensität etwas überraschend und schlicht überragend, die stark gesungenen (Klargesang, der niemals ausgelutscht rüberkommt!), sofort ins Ohr gehenden und niemals langweilig werdenden Refrains, die Angabe gemäß gut ins Ohr gehen (und dies auch vortrefflich tun) sowie dort nachhaltig klingeln sollten. Hier wurde auf die Zeit geschielt, denn die haben sich DISTANCE IN EMBRACE für das Schreiben genommen. Auch ist das Veröffentlichen als EP ein Indiz dafür, dass ganz klar Qualität und nicht Quantität im Vordergrund Pate stand. Weiterhin sind trotz einer rote-Faden-Bandbreite immer wieder Variationen in die Songs eingebaut worden, so dass diese ungemein dynamisch und immer aufregend schimmern. Unter den Tisch gekehrt wurde auch nicht der gesunde Puch in die Fresse, "the best is yet to come" besticht trotz einiger seichter Momente mit Aggressivität und dem Hang, zuzuschlagen. An dieser Stelle sind die Gitarren ins Spiel zu bringen, denn die Arbeit dieser beiden ist frisch, voller Energie und technisch eine Ohrenweide. Interessant auch, dass die Sicht der Dinge in Bezug auf die Texte eine andere geworden ist. So wurden die Fronten thematisch gewechselt, standen doch früher anklagende Teenager-Themen im Vordergrund, wird jetzt vermehrt auch zum Zwecke der Selbstheilung Wert auf die lyrische Sicht der Dinge gelegt. Auch dieser Punkt spricht eindeutig für den gesteigerten Reifegrad. Die Vier gehen davon aus, dass ihr punkiger Esprit der Frühtage noch erhalten sei. Letztlich sind die Mindener aber fernab jeglicher Schubladen und können daher zum Glück auch nicht dort eingemottet werden. "the best is yet to come" ist durchaus programmatisch zu verstehen, wobei hier im Besonderen (bezogen auf DIE) und im Allgemeinen (bezogen auf andere gleichgetaktete Bands) gleichgesetzt werden können. CD-Tipp!!!


Handle Me Down

Ein bisschen still ist es um DISTANCE IN EMBRACE geworden, nachdem diese ihr letztes Album "To Hell With Honesty!" vor fast genau drei Jahren veröffentlichten. Die positiven Eindrücke von damals sind aber gleich wieder da. Nun also sechs neue Songs, bei denen in gewohnter Manier Metal, Hardcore und Rock in einen Mixer geworfen werden. Das Ergebnis kann sich hören lassen, mal wieder muss man sagen. Die letzten Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Nicht eindeutig und wegweisend mögen die Veränderungen sein, aber zumindest im Detail sind sie zu hören. Geblieben ist vor allem das Schreien, diese hell gekrächzten Spitzen und klaren Gesangspassagen. Etliche Mosh-Parts und Tempowechsel gibt es dazu. So weit, so gut. Aber die Jungs sind und waren nie eine Blaupause. Das haben sie vor allem mit dem Vorgänger bewiesen. Und genau das zeigen sie auch auf "The Best Is Yet To Come". Wie gesagt, sie erfinden sich nicht neu, drehen aber ein bisschen an den Reglern. Die wirklich hellen Screams bei "Dead Men Can't Dance" zum Beispiel lassen die Ohren vibrieren und auch die Elektro-Parts von "Against The Collar" hat man in dieser Form von ihnen noch nicht gehört. Souverän werden solche neuen Elemente in die bekannten Strukturen eingefügt. Man fühlt sich heimisch, bekommt aber auch etwas neues präsentiert, ohne das die Band einem die persönliche Revolution verkaufen will. Damit punkten sie abermals und zeigen erneut, warum sie sicherlich zu den besseren heimischen Bands des Genres gehören.


FUZE Mag, Ausgabe 35

Der Wechsel ins Studio von HIS STATUE FALLSBassist Christian Diehl hat DISTANCE IN EMBRACE gutgetan. Denn der doch sehr metallische Sound der Vorgängeralben wollte nie so ganz passen. Auch wenn man das Quartett aus Minden am ehesten in die Reihen der modernen Metalbands einreihen kann, ursprünglich stammt die Band aus dem Punk der neunziger Jahre. Und diese Seite kommt nun wieder etwas mehr zum Vorschein, und dadurch haben DISTANCE IN EMBRACE durchaus einen kleinen Vorsprung auf ihre Genrekollegen. Denn während die häufi g sehr jung daherkommen und sich vielleicht Bands wie WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER zum musikalischen Vorbild nehmen, haben DISTANCE IN EMBRACE eine musikalische Historie, die sich im Songwriting durchaus positiv auswirkt: Breakdowns werden hier nicht bis zum Letzten ausgereizt und überzogen, dafür tauchen immer mal wieder kurze Punkrock-Passagen auf. Und so sind die sechs Songs auf "The Best Is Yet To Come" nicht nur der bisher beste Output der Band, sondern auch der von der Produktion her stimmigste. Es wäre zu wünschen, dass sich mehr junge Bands ein Beispiel an DISTANCE IN EMBRACE nehmen. Vielleicht würden sie dann auch die kleine Verneigung vor REFUSED beim letzten Song der EP entdecken. Auf jeden Fall würden sie viel über Durchhaltevermögen lernen. (Horror Business/New Music)
Dennis Meyer


Powermetal

Wie gut, dass die erste Meinung nicht gleich diejenige ist, die am meisten ins Gewicht fällt. Denn nach dem ersten groben Hördurchlauf der neuen DISTANCE IN EMBRACE-EP manifestierten sich zunächst Gedanken wie 'gut gemacht, aber dennoch tausendfach anderweitig gehört'. Doch die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den einzelnen Gegensätzen. Richtig ist nämlich sicherlich, dass der deutsche Vierer gar nicht erst versucht, bewusst aus der Masse herauszuragen und sich lieber auf Vertrautes und Bewährtes stützt. Zumindest was den Songaufbau und die Melodieführung anbetrifft, aber auch im Hinblick auf die Dynamik sind den Herrschaften Combos wie HEAVEN SHALL BURN und CALIBAN ziemlich nahe. Doch auch die Truppen amerikanischer Prägung scheinen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn was Aggression und Harmoniebedürftigkeit angeht, scheinen DISTANCE IN EMBRACE Acts wie KILLSWITCH ENGAGE und AS I LAY DYING genauestens studiert zu haben. Doch was soll's, wenn dabei solch geile Kompositionen wie 'No More Goodbyes' oder das Titelstück des neuen Werkes "The Best Is Yet To Come" herausspringen? Wen kümmern diese ständigen Parallelen, wenn man von den Riffs in 'A Good Fight Is Never Clean' und der Killer-Hookline von 'Dead Men Can't Dance' regelrecht erdrückt wird? Und wer wird sich ernsthaft beschweren, wenn die Energieleistung von Nummern wie 'The Road To Hell Is Paved With Good Intenstions' und 'Against The Collar' weit über dem Szene-Durchschnitt steht? Oder besser gefragt: Wen kratzen schon die wiederkehrenden Parallelen, wenn die Songs so geil sind wie auf "The Best Is Yet To Come"? Nun, wichtig ist nämlich eigentlich nur, was am Ende herauskommt, und das sind im Falle dieser EP sechs richtig geile Metalcore-Brocken, die mit ihren individuellen, hymnenhaften Melodien Akzente setzen und sich mit wachsender Umdrehungszahl immer mehr zu hitkompatiblen Szene-Gassenhauern katapultieren. Klar, es vergeht keine Sekunde, in der man einen der offensichtlichen Einflüsse nicht herausfiltern könnte. Aber das ist, da wiederholt man sich auch gerne, bei "The Best Is Yet To Come" wirklich zweitrangig. Und sollte die Band diesem Titel nun auch eine ernst gemeinte Bedeutung beimessen, dann darf man sich künftig noch auf so einiges gefasst machen! Anspieltipps: No More Last Goodbyes, Against The Collar, The Best Is Yet To Come


Legacy

In der heimischen Szene zwischen New School, MetalCore und Screamo ist die Band als Konstante anzusehen. DISTANCE IN EMBRACE sind seit acht Jahren unterwegs, haben hunderte Konzerte absolviert und sich landauf, landab Sympathien erspielt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die vier Mindener ihren Stil früh gefunden, zementiert und seither im Detail geschliffen haben. An Motivation und Energie mangelt es der Band bis heute nicht, denn "The Best Is Yet To Come". Die neue MCD knüpft an die vorangegangenen Veröffentlichungen nahtlos an, präsentiert die Gruppe allerdings pointierter. DISTANCE IN EMBRACE rekapitulieren ihre bisherige Entwicklung und treiben die einzelnen Bestandteile ihres Sounds auf ein Maximum. Egal, ob man sich die Breakdowns, Mosh-Parts, den Clean- Gesang oder die Hooklines anschaut: die Musiker tragen dick auf und bieten Identifikation für unterschiedlichste Geschmäcker. Zur Steigerung des Abwechslungswertes finden sich auf "The Best Is Yet To Come" zudem zwanglose Rock-Passagen, Black Metal-artige Ausreißer und sogar ein technoides Experiment, das die offene Einstellung von DISTANCE IN EMBRACE bekräftigt, jedoch nicht so recht überzeugt. Jenseits dieses unnötigen Moments wird die MCD jeden Fan der Mindener überzeugen. Das Quartett geht seinen Weg und liefert wiederum eine überzeugende Veröffentlichung ab. Das Video zu ,No More Last Goodbyes' ist als Multimedia- Bonus enthalten. (AK)


Ramtatta

Geiler Screamo - Hardcore muss nicht zwangsläufig aus den Staaten oder Skandinavien kommen. DISTANCE IN EMBRACE können diese Widerlegung mit ihrem mittlerweile vierten Album "the best is yet to come" handfest beweisen ! Die 6 krachigen, gleichzeitig aber auch melodischen Songs hauen dermaßen auf die Fresse, auf diese Weise müssen sich die 4 Jungs aus Ostwestfalen vor niemanden verstecken. Dazu dieser eindrucksvolle Gesang, mal schreiend, mal glasklar, damit können die Mindener auch mit große Namen ihres Genres wie RAISED FIST, REFUSED, AT THE DRIVE IN oder BOYSETSFIRE locker mithalten ! Soviel zu einer sachlichen Analyse, nun meine emotionale Reaktion: *WOW* !!! Dieses Album mit ihren 23 Minuten Hardcore – Bums ist schweinegeil und läuft daher im Dauerbetrieb bei mir !!! Und das zu Recht !!! Ich will mehr, mehr, mehr... ! Allerdings sind 6 Songs auch definitiv zu wenig für ein Album ! Kaum ist die CD gestartet sind die 6 Songs auch schon wieder durchgelaufen, entsprechend kurzweilig sind die geilen Songs. Da hätte ich mir doch noch weitere 6 Songs gewünscht. Dieses macht auch das professionelle Video, welches zusätzlich auf der CD ist, nicht weg. Auch das Booklet ist mir etwas zu einfallslos gestaltet, da hätte man noch mehr drauß machen können. Ansonsten hätte "the best is yet to come" ohne mit der Wimper zu zucken, die volle Punktzahl erreicht, aber so gibt es halt "nur" 8,5 Punkte. Eine Anmerkung habe ich allerdings noch ! DISTANCE IN EMBRACE haben meiner Meinung nach ein fettes Problem ! Die Jungs kommen wie gesagt aus Minden. Minden ein winziges Kaff, am Ende der Welt. Minden ist tot oder war zumindest tot. In den letzten Monaten hat sich da tatsächlich etwas getan, nicht nur durch DISTANCE IN EMBRACE. Trotz Kleinstadt-Status hat es dort schon vor 15-20 Jahren eine sehr gute (Punkrock-) Musikszene gegeben, als es in Minden noch das FKK gab (wo ich mir das Schlüsselbein beim NEUROTIC ARSEHOLES Konzi gebrochen habe) und am Weserufer (Kanzlersweide) die VANS WARPED TOUR halt machte. Aber Minden ist halt nicht Berlin, Hamburg oder das Ruhrgebiet. Trotz über 400 Konzerten in 9 Jahren kannte ich DISTANCE IN EMBRACE zuvor nicht und das ist traurig, gleichzeitig aber auch Ihr Problem ! Sofern DISTANCE IN EMBRACE groß rauskommen möchte (nicht alle Bands haben dieses Ziele), die Qualität hätten sie meiner Erachtens nach, dann müssten sie raus aus den Kaff und rein in die Großstadt !)


OX Fanzine

Schon seit Jahren gehen DISTANCE IN EMBRACE aus Minden, Westfalen entschlossen ihren eigenen Weg. Auf diesem hängen sie mit ihrem brachialen und zeitgleich melodiösem Metalcore die Konkurrenz mit jeder Veröffentlichung ein Stückchen ab, so auch mit "The Best Is Yet To Come". Zeit zum Durchatmen lässt das Quartett einem hierbei nicht. Es gibt zwar nur sechs neue Songs zu hören, die walzen dafür umso mehr und hauen alles und jeden um. Erneut sind DIE viel besser als die ganzen Klone, die sich hier und da breitmachen, erneut erscheint die EP beim sympathischen Label Horror Business Records und erneut ist das Grund genug, der Band für die kommende Ox-Ausgabe mal ein paar Fragen zu stellen. Weiter so, Jungs!